Hier mal einen kleinen Einblick in das Spiel Ascension to the Throne: Der Weg der Kriegerin. Ich weiss nicht, inwieweit der Artikel interessant ist, wahrscheinlich nicht sonderlich, da das Spiel erstens Uralt ist und zweitens der Einblick unvollständig. Eigentlich wollte ich einen ausführlichen Test über das Spiel: “Ascension to the Throne: Der Weg der Kriegerin” schreiben, aber irgendwie ist er nicht fertig geworden. Also, hier mein rund zwei Jahre alte Impressionen zu “Einblick in Ascension to the Throne: Der Weg der Kriegerin”
Kämpfe:
Einen Kampf beginnt, wenn unsere schöne Heldin in einen markierten Bereich eines Gegners tritt. Man bekommt noch die Chance, nach dem man als Text angezeigt bekommt mit wem man es zu tun hat, den Kampf abzubrechen und das weite zu suchen oder sich der Herausforderung zu stellen. Dies ist auch echt notwendig, da man meist auf den ersten Blick gar nicht richtig sieht mit was man es zu tun hat. Was wir hier vermissen, ist die Möglichkeit, wie beispielsweise bei Heroes of Might and Magic, seine Formation, wie die Einheiten zu Kampfbeginn stehen, zu verändern. Denn dies ist für das Bestehen des Kampfes essentiell. Steht nämlich Eneya zu weit vorne und man hat es mit ein paar Wölfen zu tun, ist schon gleich nach dem ersten Zug der Kampf verloren, da die Wölfe über das Schlachtfeld preschen und Eneya gleichmal Tod beißen, denn aushalten tut die nichts.
Da die Aufstellung der Einheiten so dermaßen wichtig ist, wird man das Spiel öfters laden müssen, denn erst wenn man weiss wie der Gegner aufgestellt ist und wann welche Einheit ihren Zug hat und was für eine Aktion diese dann ausführt, erst dann hat man eine Chance zu gewinnen. Interessanterweise machen die Gegner nämlich immer das selbe, so das man nach und nach eine Siegesstrategie aushecken kann. Hier liegt aber ein weiterer Schwachpunkt, denn nicht jeder Spieler bringt so eine Geduld auf das Spiel zehn mal zu laden nur um optimal ohne oder mit nur sehr wenigen Verlusten den Kampf zu gewinnen. Zwar können Kämpfe auch viel einfacher gewonnen werden, dann nimmt man aber in Kauf, dass Einheiten verloren gehen. Und das sollte gut überlegt werden, wie wir unter dem Punkt Einheitenmangel erklären.
Am Kampfsystem ist weiterhin sehr störend, dass das Spielfeld in Felder unterteilt ist. Auf diesen Feldern können Einheiten sich bewegen und Kämpfen. Nun wurde das ganze so gelöst, dass eine Einheit nur von sovielen Einheiten angegriffen werden können, soviel Felder an das eigne grenzen. Sprich ist man von einer Meute umringt, können nur die Figuren angreifen, die direkten Kontakt mit dem Feind haben. Ein Angriff aus der zweiten Reihe ist zumindestens im Nahkampf nicht möglich. So weit so gut, ist ja auch realistisch, alles andere wäre ja viel zu gefährlich, wenn die befreundete Einheit aus der zweiten Reihe reinhacken würde und ausversehen nicht den Gegner trifft. Nun aber zum Clou: Es können keine weitere Einheiten angreifen, die angegriffene und umringte Einheit kann aber jederzeit aus dem Kreis sich entfernen um zu fliehen oder um eine andere Einheit anzugreifen. Diese Tatsache ist sehr problematisch, da man Eneya immer schützen muss. Da aber selbst das Umzingeln eines Gegners nichts bringt, bleibt meistens zu hoffen das der Gegner nicht auf Eneya los geht, oder man muss mit Eneya immer vom Gegner fliehen.
Wie man sieht sind es einige Eckpunkte die das Spiel bzw. die Kämpfe dermaßen kompliziert machen und das ein oder andere Mal schon die Wut beim Spielen aufkochen lässt. Gerade bei schnellen und vor allem starken Einheiten kann es so zu einem Katz- und Mausspiel ausarten. Denn stirbt Eneya, ist das Spiel beendet. Da dies wohl auch die Entwickler gemerkt haben, wird vor jedem Kampf automatisch gespeichert. Dennoch sollte man selbst öfters manuell das Spiel sichern.
Einheitenmangel:
Viele Kämpfe, gerade auch zu Beginn des Spieles, kann man erst mit einer bestimmten Einheitenstärke gewinnen. Und Einheiten sind Mangelware. Man kann zwar jederzeit Kampfeinheiten in den Dörfern kaufen, dafür werden aber Gold und Autorität benötigt. Während es am Gold meist nicht mangelt, ist die Autorität sein knappes Gut. Und wie bekommt man Autorität? Genau – in dem man Kämpfe gewinnt! Nur wie soll man Kämpfe gewinnen, wenn die Einheiten fehlen? Ein Teufelskreislauf, der nur mit Mühen durchbrochen werden kann. Durch diese Tatsache, tut jeder Verlust weh.
Hier ein kleines Beispiel wie ein Verlust einer Einheit das Spiel unspielbar macht.
In einem Kampf verliert man Geralt, ein Krieger der mächtig zulangen aber auch zaubern kann. Da man keine Lust hat, neu zu laden, nimmt man den Verlust der Einheit in Kauf. Es ist ja nur eine Einheit, die kann man bestimmt ersetzen, kann man sich dabei denken. Doch wie immer wird man eines besseren belehrt, spätestens dann wenn man es mit ein paar Leprakranken zu tun hat. Eigentlich ein Gegner der leicht zu besiegen ist, vor allem im Nahkampf halten die Burschen nicht viel aus. Blöd ist nur, dass sie gleich am Anfang des Spieles unsere Hauptprotagonistin Eneya vergiften und das Gift so stark ist, dass sie daran im Laufe des Kampfes stirbt. Einzige Möglichkeit ist sie durch einen Zauberspruch heilen, bzw. die Vergiftung zu zerstören. Und wer kann das? Genau – unserer lieber Geralt, der leider nicht mehr am Leben ist. Sicher auch Eneya kann für ein bisschen Kleingeld zaubern lernen, da die Zauber sich aber nur bei richtigen Zauberen, bzw. bei höhere Stufe, richtig entfalten, bringt dies leider nichts.
Um zu zeigen wie wirkungslos die Zauber von Eneya am Anfang sind, hier ein Vergleich zwischen ihr und Geralt: Während bei Geralt der Heilzauber 30 Punkte bringt, ist es bei Eneya gerade mal ein klitzekleines Pünktchen. Die Zauber von Eneya bringen also am Anfang zumindestens gar nichts. Genauso sieht es beispielsweise beim entgiften aus, denn zaubert Eneya dies selbst auf sich, stirbt sie dennoch nächste Runde, da ihr Zauber so schwach war.
Solche Situationen tauchen immer wieder auf und so ist es ein anderes Mal zum Beispiel ein Zauberer der Eneya mit einem Blitz bewirft und wenn man sie nicht danach heilt, nächste Runde stirbt. Und eines darf man nicht vergessen, wenn Eneya stirbt ist das Spiel aus. Und das passiert leider ziemlich häufig.
Auf Einheiten die nicht Neuzukaufen sind, muss man also besonders Aufpassen. Dies ist leider sehr schwierig, da die meisten Gegner genau auf diese Einheiten sich konzentrieren. Vor allem die schwache Eneya ist meist die Zielscheibe und man hat jedes mal aller Hand zu tun, sie irgendwie am Leben zu erhalten.